Der ROTE Punkt
Dass es eine Herausforderung sein wird, inmitten der traditionellen und weltberühmten Altstadt von Heidelberg, in einem Gebiet, dass aus gutem Grund der Gesamtanlagenschutzsatzung im Sinne des baden-württembergischen Dankmalschutzgesetzes unterliegt, ein altes Gebäude zu erneuern, für zukünftige Generationen wirtschaftlich nutzbar zu machen und damit auch eine Veränderung für das Stadtbild herbeizuführen, darüber waren wir uns von vorn herein bewusst.
Es sollte eine positive Veränderung im Sinne vieler Interessen sein und wir waren bereit, uns dieser Aufgabe zu stellen sowie keinen Aufwand zu scheuen, in enger Kooperation mit Ämtern und Behörden etwas zu schaffen, das nicht nur für uns ist, sondern dem besonderen Ort würdig ist.
Wir waren davon überzeugt, dass unsere Freiheitsgrade bei der Gestaltung durch fachkundige Würdenträger eingeschränkt wird, die das Interesse der Allgemeinheit über unser Einzelinteresse stellen.
Wir waren offen für jeden von außen kommenden Ansatz, diesen Weg gemeinsam mit den Fachleuten der öffentlichen Hand und in der Bauwirtschaft zu gehen und wir waren neugierig zu erfahren, welche Anforderungen es sind, welche die Fachleute von Denkmalschutz und Stadtentwicklung an uns herantragen, wenn wir dann loslegen und dem alten Gebäude an prominenter Stelle eine neue Zukunft geben möchten.
Zeitnah veröffentlichen wir an dieser Stelle ausgewählte Fälle und Erfahrungen mit den Ämtern der Stadt Heidelberg auf genau diesem Weg der Entstehung des neuen Gebäudes.
viele rote Punkte ergeben eine rote Linie
1. Die Gestaltungsstrategie für die Altstadt
...Veröffentlichung folgt bald
2. Unterer Denkmalschutz
...Veröffentlichung folgt bald
3. Die Komune managed Mobilität
...Veröffentlichung folgt bald
4. Die Stadt gibt "Bescheid"
...Veröffentlichung folgt bald
... weitere Fälle folgen ...
...aus der fast unerschöpflichen Kiste von Erfahrungen im Zeitraum 2016 bis 2024 (aktueller Stand)
"Roter Punkt"
Sobald die Baufreigabe vom Bauamt erteilt wird, erhält der Bauherr einen Baufreigabeschein, der auch als „Roter Punkt“ bezeichnet wird.
"Rot sehen"
(Duden)
Wenn man in der deutschen Sprache von „rot sehen" spricht, dann bedeutet es, dass jemand sehr verärgert ist.
"Eine rote Linie überschreiten"
(DWDS.de - Der deutsche Wortschatz von 1960 bis heute)
(..) mit einer bestimmten Äußerung oder Handlung die Grenze des Erträglichen, Zumutbaren, Erlaubten o. Ä. verletzten und dafür mit Sanktionen rechnen müssen
Wer sind wir?
Wir sind zwei Geschwister.
Unser Ur-Urgroßonkel hat das alte Gebäude in der Unteren Neckarstraße 78 einst gekauft - damals lautete die Adresse noch anders. Im Nachbargebäude Schiffgasse 2 hat er um 1900 das Hotel "Hospiz Blaukreuz" mit Restaurant gegründet. 8 Jahre später hat er auf dem Gelände des heutigen Hinterhauses Schiffgasse 2 eine Hotelküche mit einem weiteren Speisesaal betrieben.
Nach den Weltkriegen konnte die Familie nur noch das kleinere Gebäude in der Unteren Neckarstraße 78 erhalten. Unsere Großeltern haben hier ca. 60 Jahre gewohnt und lange Zeit eine Kleintierarztpraxis betrieben. Unser Vater ist hier aufgewachsen.
Unsere Absicht für diese Seite "Der ROTE Punkt" ist es nicht, einer oder mehrerer Personen oder Institutionen zu schaden oder deren Arbeit anzuprangern. Unser Absicht ist es hingegen, unsere Erfahrungen mit unserem Projekt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, auch mit Kritik, sowie mit unseren Erzählungen ein Bewusstsein für das Potential für Verbesserungen zu schaffen und einzuladen zum Diskurs darüber, wie Verbesserungen durch Veränderungen umgesetzt werden können. Wir sind überzeugt davon, es könnte viel mehr erfolgreiche Projekte zur Verschönerung und Verbesserung der Stadt Heidelberg geben.
Wir treten entschieden genau dafür ein.